Die Liturgie

Die Liturgie wird reich, lebendig und authentisch durch unsere Beziehungen, unsere Arbeit, durch unseren Gästeempfang, unseren Alltag und durch alles, was wir sonst leben. Liturgie ist nichts Statisches, sie ist ein Lebensvollzug!

Die Kommunität versammelt sich mindestens viermal am Tag zum Gebet: angefangen mit dem Abendgebet am Ende des Tages, gefolgt von der Komplet zum Beginn der Nacht, schliesslich das Morgen- und Mittagsgebet. Unsere Liturgie ist in der Urkirche und in der jüdischen Tradition verwurzelt. Unser Glaubensleben und unsere Spiritualität werden genährt durch die gemeinsamen Gebetszeiten, die ihren Höhepunkt in der Feier der Eucharistie finden.

Als Kommunität sind wir Teil des Leibes Christi. Die gemeinsamen Gebetszeiten und das persönliche Gebet sind wie die Lungen, die Eucharistie wie das Herz dieses

Der liturgische Jahreskreis wirft ein Licht auf den Weg mit den 8 wichtigsten Stationen des Lebens Jesu. Er verbindet die Tages- und Jahreszeiten mit den Stationen des Lebens Jesu, den Seligpreisungen (Matthäus 5,1-12) und den Früchten des Geistes (Galater 5,22-23).

Das Kirchenjahr umfasst den Zyklus der Inkarnation (Menschwerdung) mit Advents- und Weihnachtszeit; den Zyklus der Erlösung mit Passionszeit, Karwoche und Osterzeit, die mit der Gabe des Heiligen Geistes an Pfingsten vollendet wird; und die Zeit „Im Jahreskreis“ (Zeit der Kirche), wo sich der Geist von Pfingsten entfaltet, der die JüngerInnen aller Zeiten zu ZeugInnen der Auferstehung und zu Menschen der Gemeinschaft machen möchte. Unermüdlich arbeitet er an der Erde und an den Menschen, um neue, manchmal unerwartete Wege zu eröffnen, bis zur Ankunft eines neuen Himmels und einer neuen Erde.

Liturgischer Jahreskreis von Schwester Vera von Trott, Kommunität Imshausen.